report, TEI°08

TEI 18.02.2008

So. Nun ist der erste Tag der TEI vorbei. Im Folgenden versuche ich kurz wiederzugeben, was die Kernpunkte der einzelnen Talks waren und schreibe einige Bemerkungen die mir zu den Themen eingefallen sind.

Um 14.15 Uhr begann die erste „Papersession“ mit einem Vortrag von Jean Vanderdonckt (Université catholique de Louvain, Belgien) und Bert Schiettecatte (PERCUSSA, Belgien) zu ihrem Projekt „audio cubes“ >> >>

Hierbei handelt es sich um würfelförmige Soundgeneratoren, deren Eigenschaften sich durch ihre Position, Ausrichtung und Bewegung zu einander definieren. Schiebt man die leuchtenden und pulsierenden, mit Musik belegten Würfel zu einander, beginnen sie aufeinander zu reagieren und ihre formalen Charakteristika wie Farbe, Klang und Pulsfrequenz zu verändern. Vor allem aber wirken sie wie Effektgeräte oder Synthesizer, die Töne modulieren. Dies geschieht bei AudioCubes ganz „tangible“ durch einfaches Drehen der Objekte auf einer Tischfläche.

Sie beziehen sich laut eigener Aussage sehr auf Blockjam von Dunny und Newton >> und die Tabletop Interfaces von Patten und Recht >> . Was sie in ihrem Vortrag total außer acht gelassen haben zu erwähnen, ist, dass es sehr an Kaltenbrunner et.al.´s ReacTable >> erinnert und vom visuellen Eindruck auch sehr angelehnt ist. Auf der Konferenz sind die AudioCubes ausgestellt und ausprobierbar, ich bin heute aber leider noch nicht dazu gekommen mir die Ausstellung anzusehen. Morgen werde ich an dieser Stelle Bilder und Videos zu den AudioCubes einstellen. Versprochen.

Nachtrag

Das Percussa Team ist leider schon abgereist. Es besteht also keine Möglichkeit mehr direkt hier auf der Konferenz ein Video der Applikation zu drehen. Als Ersatz biete ich zwei Youtube Videos. >> >>. Sorry

Ein weiterer interessanter Vortrag kam von Thomas Schlömer (Universität Oldenburg), Benjamin Poppinga (Universität Oldenburg); Niels Henze (OFFIS Research Institute of Information Technology, DE) und Susanne Boll (Universität Oldenburg) die eine Gestenerkennung per Wii Controller vorgestellt haben. Sie haben sich zum Ziel gesetzt generelle Gestenerkennung zu verbessern und nutzen den Vorteil, dass Wii Controller schon ab 40 Euro im Handel erhältlich sind.

Auch hier gibt es Prototypen, deren Bilder ich morgen an dieser Stelle einbaue

Ein schöner Zwischenteil waren die „90 seconds of madness“ bei denen die Ausstellenden Studenten in anderthalb Minuten ihre Projekte vorstellen mussten. Hier ein Student, der ein Tangible User interface zum Betrachten von Adobe PDF Dateien entwickelt hat. Es bezieht sich auf die Analogie Buch und bietet taktiles Feedback, intuitives Zoomen und vieles mehr

Höhepunkt des Abends war die Keynote von Hiroshi Ishii der eine Stunde lang Projekte des MIT Medialab vorstellte, Visionen und Arbeitsmethoden, Ansätze zur Tangibilty Forschung zeigte und generell sehr gewitzt war. Hier ein Link zu seiner Person >> . Brygg Ulmer, dessen Doktorvater Ishii war hat im Nachhinein noch ein paar Anekdoten erzählt und Ishii eine Matrix überreicht auf der zu sehen ist, wieviele Veröffentlichungen, Keynotes, Proceedings…. er in den Jahren 1990-2008 erreicht hat. Beeindruckend.

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